Rot/Grün verweigert Zustimmung
Neue Anwohnerparkplätze an der
Langenhorner Chaussee gefährdet?


Wer ein Auto besitzt und an der Langenhorner Chaussee wohnt, weiß, dass Parkplätze hier Mangelware sind. Insbesondere in den Abend– und Nachtstunden müssen die Anwohner oftmals längere Fahrten in die Seitenstraßen unternehmen, um einen Stellplatz für ihren Pkw zu finden. „Fahrten, die nicht nur Zeit und Nerven der Fahrzeugbesitzer kosten, sondern auch zu Lärmbelästigungen bei den Anwohnern in den Seitenstraßen sowie zu zusätzlichen Schadstoffemissionen führen.

Aus diesen Gründen sollte nichts unversucht bleiben, um die Parkplatzsituation für die Bewohner entlang der Langenhorner Chaussee zu entspannen, findet Clemens Nieting, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Ortsausschuss Langenhorn/Fuhlsbüttel.
„Die CDU begrüßt deshalb auch das positive Ergebnis einer Überprüfung vor dem Wohnhaus 382, drei Betonpoller zu entfernen, um hier zwei zusätzliche Längsparkplätze zu schaffen.“ Die Grünen im Ortsausschuss teilten die Auffassung von CDU und Verwaltung leider nicht und beantragten den Zustand zu belassen wie er ist. Unterstützung fand die GAL bei ihrem Koalitionspartner SPD.

Die CDU verlangte hingegen die schnellstmögliche Umsetzung der Maßnahme. Mit den Stimmen der rot-grünen Ortsausschussmehrheit wurde der Punkt aber zunächst vertagt. „Die Vertagung hat rein taktische Gründe“, vermutet Nieting: „Inhaltlich war die Sache längst ausdiskutiert. Eine Verschiebung der Entscheidung ist völlig unnötig. Rot/Grün will jedoch offensichtlich die Anwohner vor der Bundestagswahl nicht unnötig verärgern. Dennoch ist eines klar: Diese auch ökologisch vernünftige Maßnahme droht an der rot-grünen Ideologie zu scheitern.“

Hamburg, den 6. September 2002

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