Baden in der Alster
SPD drückt sich vor Verantwortung

Die Debatte über vermeintliche Badestellen in der Außenalster brachte es am Donnerstagabend deutlich ans Licht:

Eigentlich will die rot-grüne Koalition in Hamburg-Nord gar keine Badestellen.

Nachdem die Umweltbehörde ihre fachliche Bedenken geäußert hatte, aber der Bezirksversammlung freigestellt wurde, Badestellen in der Außenalster einzurichten, kniff die SPD. Zwar wurde die Forderung nach der Einrichtung erneut bekräftigt, handeln sollen jedoch andere.

Statt den sozialdemokratischen Bezirksamtleiter zu beauftragen unverzüglich die von Ihnen ersehnten Badestellen einzurichten, flüchteten sich die sozialdemokratischen Abgeordneten in allgemeine Aufforderungen an den Senat und die Parteien im Rathaus, doch nun endlich etwas zu tun.

Dazu Kai Voet van Vormizeele, Vorsitzender der CDU-Fraktion in Hamburg-Nord:
Wie immer viel Getöse im Wahlkampf und dann kneifen. Die rot-grüne Mehrheit hatte gestern Abend die Möglichkeit Ihr Vorhaben umzusetzen, dennoch kamen nur Luftblasen. Offensichtlich trauen den Sozialdemokraten ihrem Bezirksamtsleiter nicht zu ein solches Vorhaben umzusetzen.

Im Übrigen wäre die rot-grüne Koalition gut beraten den sachlichen Bedenken der Umweltbehörde Rechnung zu tragen und zu überlegen, ob das Einrichten von Badestränden an der Außenalster wirklich angebracht ist, wenn der Badewassergrenzwert teilweise bei 13 Proben 12 mal über dem zulässigen Wert lag.“

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