03.04.2006

Pilotprojekt für mehr Verkehrssicherheit

Mit gelben Trägertafeln den Schilderwald verkleinern

Die Problematik der Unübersichtlichkeit des so genannten Schilderwaldes in Hamburg und anderen Großstädten wird bereits seit einigen Jahren diskutiert. Dieser Schilderwald bringt Gefahrenquellen mit sich: Schlechte Erkennbarkeit der Verkehrszeichen vor allem in der Dämmerung, bei Dunkelheit oder bei schlechtem Wetter und Unklarheit in der Verkehrsführung. Diese Gefahrenquellen erhöhen das Unfallrisiko. Im Einzugsgebiet von Schulen, die an stark befahrenen Verkehrsstraßen liegen, besteht grundsätzlich eine erhöhte Unfallgefahr. Deshalb regt die CDU-Fraktion ein Pilotprojekt mit gelben Trägertafeln im Umfeld von zwei Schulen in Hamburg-Nord an.

Dazu Petra Raßfeld-Wilske, verkehrspolitische Sprecherin der CDU-Bezirksfraktion Hamburg-Nord:

"In Großbritannien und Spanien haben sich die so genannten "gelben Trägertafeln" bereits bewährt. Sie verkleinern den Schilderwald und lenken die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer auf Tafeln, die mehrere Verkehrszeichen bündeln. Es ist nachgewiesen, dass die Verkehrsteilnehmer die Verkehrszeichen früher und besser erkennen und rechtzeitig reagieren. Das Unfallrisiko wird gesenkt.

Im Raum Barmbek sind vor allem die Schule für Blinde und Sehbehinderte am Borgweg sowie die Sophienschule an der Elsastraße besonders gefährdet, da sie an verkehrsreichen Straßen liegen. Im Rahmen eines Pilotprojektes an diesen Schulen ließe sich demonstrieren, wie durch einfache Maßnahmen mehr Sicherheit geschaffen und das Unfallrisiko minimiert werden kann. Daher bringt die CDU-Bezirksfraktion Hamburg-Nord einen Prüfantrag in den Bezirksversammlung ein, um dieses Pilotprojekt zu initiieren."

Zuständig für Rückfragen:
CDU-Bezirksfraktion Fraktion Hamburg-Nord
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