05.10.2006

HH-Nord: Lärmschutz an der Güterbahn

 Bürger und Senat beteiligen sich – aber kein grünes Licht aus dem Bezirk

Die Bahn plant, die Güterumgehungsbahn zu ertüchtigen, was eine erhebliche zusätzliche Lärmbelastung der Anwohner der Strecke durch häufigeren, schnelleren und längeren Bahnverkehr zur Folge haben wird. Sowohl der Senat als auch die anliegenden Bürger haben bereits zugesagt, Geld zu den Lärmschutzmaßnahmen beizusteuern.

Die CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord hat beantragt, dass sich auch der Bezirk Hamburg-Nord mir 150.000 Euro an den Kosten der Lärmschutzmaßnahmen beteiligt. Das Geld soll dem Schutz von Spielplätzen und Grünflächen entlang der Strecke dienen. Der Antrag wurde jedoch von SPD und GAL im Haushalts- und Wirtschaftsausschuss des Bezirks Nord nicht beschlossen, sondern erneut vertagt.

„Die weitere Verzögerung ist ein falsches Signal“, so Petra Raßfeld-Wilske, Mitglied des Runden Tischs für Lärmschutz an der Güterumgehungsbahn und verkehrspolitische Sprecherin der CDU-Bezirksfraktion Hamburg-Nord. „Wir Bezirkspolitiker haben nicht viel Geld zu verteilen. Aber auch wir wollten uns an dem Bau von Lärmschutzmaßnahmen beteiligen. Die betroffenen Bürger warten zu Recht auf den versprochenen Beitrag der Politik. Aus parteitaktischen Erwägungen verweigern SPD und GAL dem aber die Zustimmung.“

(zurück zur Übersicht)

Petra Raßfeld-Wilske

Für Rückfragen
erreichen Sie
das Fraktionsbüro
unter
Tel. 46 53 71