02.11.2006

Andreas C. Wankum und Dr. Andreas Schott zu den am 02.11.06 von Bezirksamtsleiter Frommann geäußerten Forderungen bezüglich des

Planetariums im Stadtpark

In einer Pressemitteilung vom 02.11.06 fordert Bezirksamtsleiter Mathias Frommann, dem Planetarium Investitionsmittel zur Verfügung zu stellen, um eine Gastronomie im Sockelgeschoß und zusätzliche Veranstaltungsräume im Obergeschoß auszubauen. Andreas C. Wankum, Vorsitzender der „Arbeitsgemeinschaft Planetarium“ der CDU-Bürgerschaftsfraktion, und Dr. Andreas Schott, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord, nehmen diese Forderung mit Erstaunen zu Kenntnis.

Wankum: „Es entbehrt nicht eines gerüttelten Maßes an Zynismus, wenn ausgerechnet das Bezirksamt Hamburg-Nord nach Jahren der Vernachlässigung und Blockade nun plötzlich Millionen-Investitionen für Ausbaumaßnahmen des Planetariums im Wasserturm im Stadtpark fordert. Insbesondere gilt dies für den Ruf nach einer – bisher vom Bezirk stets abgelehnten – Gastronomie“.

Im gegenwärtigen Planungsstadium seien solche Investitionen jedoch weder realistisch, noch sinnvoll.

„Vor Abschluss der Detailplanungen für das Science Center ist noch gar nicht abzusehen, inwieweit Flächen im Wasserturm durch den Umzug von Teilen der Planetariumsverwaltung in die HafenCity freiwerden, die dann für andere Zwecke genutzt werden können. Außerdem sollte – bevor man großzügig zweistellige Millionenbeträge aus Steuermitteln ausgibt – zunächst einmal zusammen mit dem Hamburger Sportbund geprüft werden, welche Kooperationsmöglichkeiten sich durch eine eventuelle Verlegung des „Hauses des Sports“ an die Jahnkampfbahn ergeben“.

Unzweifelhaft werde auch das Planetarium im Stadtpark von der Zusammenarbeit mit dem neuen Science Center und dem dort entstehenden Wissenschaftstheater profitieren. Dies nicht zuletzt deswegen, weil das neue Wissenschaftstheater auch Werbung für das Planetarium machen werde, die diesem neue Besucherpotentiale eröffne.

Dr. Schott hierzu: „Die Pläne des Senats hier auf die Aufstellung neuer Hinweisschilder und Beleuchtungskörper reduzieren zu wollen, ist unredlich. Neue Hinweisschilder und Beleuchtungskörper wären aber schon ein großer Fortschritt gegenüber dem, was das Bezirksamt Hamburg-Nord bisher zu tun bereit war“.

Für Rückfragen erreichen Sie die
CDU-Bezirksfraktion unter
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